Michael Nasts Großstadtkolumnen sind Momentaufnahmen, die nicht nur das neue Berlin perfekt in Worte fassen.
„Ob wir wohl in Michas nächster Geschichte auftauchen? – Tja, liebe Cindy, das kannst Du haben.“
Nett und zynisch, cool und spießig, witzig und tragisch, gut und böse – wer Michael Nasts Großstadtkolumnen liest, weiß, dass das noch nie Gegensätze waren. In seinen Geschichten von Berliner Nächten und Beziehungsstress, von Agenturen und Ostlertum, von Ikea-Flausch und Astrologen-Trash kommt so mancher schlecht weg – und so mancher findet sich darin wieder. Jeden Montag beschreibt er in seinem Blog auf MySpace das wahre Leben.
Inzwischen ist Nast der bekannteste deutsche MySpace-Blogger, zehntausende Leser warten sehnsüchtig auf seine nüchtern abgehobenen Momentaufnahmen, zu den Lesungen strömen Hunderte von Fans.
Gelesen werden die Großstadtkolumnen von dem Schauspieler Oliver Korittke und dem Autor höchstselbst. Nast und Korittke sind befreundet, und das merkt man ihrer gemeinsamen Inszenierung der nett-bösen Geschichten in dieser sehr authentisch wirkenden Session durchaus an. Die leicht ironische Distanz indes, die die Kolumnen so erfolgreich macht, wird konsequenterweise beibehalten.